Der Lebensraum Schweiz mit 8 Mil. Einwohner – wie weiter?

Die Schweiz gehört in Europa zu den am dichtesten bevölkerten Ländern zusammen mit Holland. Unsere Landreserven werden immer geringer, das Amt für Raumplanung spricht von verdichtetem bauen, die Kantone und Gemeinden drücken sich vor der Verantwortung ein Konzept Wohnen und Arbeiten zusammen zu legen.

Die Wege zu den Arbeitsplätzen werden immer zeitaufwendiger, die Zeit für die Familie plus die Freizeit wird immer kürzer, das soziale Umfeld ist aktiv überbelastet. Die öffentlichen Transport Unternehmen bewegen sich am Limit. Der Stau mit den täglichen Unfällen ist programmiert und belastet die Gesellschaft äußerst stark. Wie und wer trägt zu dieser Tatsache die nötige Verantwortung? Die Politik als Vertreter des Volkes zieht es vor die eigenen Interessen zu befriedigen, somit bleibt alles wie immer beim Alten.

Lidl Markt Landverschwenderer

Ein Beispiel wie die Politik mit unseren Landreserven umgeht. Die Lebensmittel – Verteilung hat bis anhin in der Schweiz mit unsern Einheimischen Gesellschaften hervorragend funktioniert, keine Gegend war unterversorgt. Nun haben wir aus unserem nördlichen Nachbarland zwei Gesellschaften an Bord genommen, die Lebensmittel aus halb Europa durch die Gegend transportieren. In der Planung sehen sie je 190 einstöckige Märkte die sie problemlos in die grüne Wiese setzen können. Kein Einheimischer Bauherr oder Unternehmer hat je so schnell ein Bewilligungsverfahren erhalten wie die beiden ominösen Gesellschaften. Wer ermöglicht dies? Zudem wird dadurch wegen wenigen Rappen billiger Lebensmittel das Verkehrsaufkommen drastisch zusätzlich erhöht.

Unsere Landreserven werden an ausländische Unternehmen verscherbelt die unnötig die so wichtigen Reserven für Gebäude ohne Tiefgarage und riesige Parkplätzen verbauen. Alleine die Zentrallager für insgesamt 300 Märkte verschlingen viele wertvolle Landflächen für Ware die es bereits im Überfluss in unserem Lande gibt.

Die Wohnungsüberbauungen wie sie im jetzigen Zeitpunkt geplant werden geben dem Bewohner keine neuen Perspektiven sich kreativ zu verwirklichen. Verdichtetes Bauen mit Hochhäusern wird unsere schönen Landschaften nicht gerade verschönern Das Soziale Umfeld erlebt dadurch sicherlich keine positiv Seiten. Alleine der Unterhalt diese Gebäude wird enorme Kosten verursachen.

Seit fünf Jahren beschäftigt mich meine Neue Idee dem Menschen ein wertvolleres Zuhause, einen Arbeitsplatz, das Kulturelle, den Einkauf, die medizinische Versorgung, die Bildung, den Sport und das soziale Umfeld unter ein Dach zu vereinen.

Die Lösung heißt  „ Die Hügelstadt „

Hügelstadt Modell

Im Norden befinden sich mehrheitlich die Produktionszentren plus Forschung und Entwicklung. Auf der Süd – Ost – und Westseite wird mehrheitlich gewohnt. Die Hügelstadt ist ein künstlich treppenartig aufgebautes Gebilde das im Innern die ganze Versorgung beinhaltet und somit in den verschiedenen Stockwerken alle Bereiche was zu einer Stadt gehört aufnehmen kann. Der Transport mit der Bahn bis zur Autostrasse fährt in das Innere der Hügelstadt und verteilt mit einer großangelegten Logistik die Bewohner oder Besucher an die richtige Stelle wo sie mit Aufzügen Rolltreppen und Gehwegen an ihr Ziel gelangen.

Der Arbeitsplatz ist in wenigen Minuten erreichbar das Mittagessen kann Zuhause bei der Familie eingenommen werden. Die Bildung, die Kulturanlässe, oder ein Arztbesuch erreichen die Leute ohne Hektik und ohne Stau. Die Familie gewinnt mehr Freizeit,  die Unfallgefahren werden reduziert, das soziale Umfeld  wird verbessert, Jung und Alt kommen sich näher.

Das Wohnen spielt sich in terrassenartigen Häusern mit Doppelböden ab. Die Bewohner können ihre Räume mit Wänden und Nasszellen und  Steckdosen selbst gestalten und somit entsteht ein völlig Neues kreatives Erlebnis. Jeder Wohnbereich hat eine Sicht in die Innenstadt mit blick auf die jeweiligen Etagen zu dem pulsierenden Marktplatz oder Wasserspielen oder den umliegenden Geschäften.  Der Außenbereich mit einer organisch geschwungenen 6 Meter tiefen Terrasse mit einer eingebauten Grünanlage für Blumen oder Gewürzen die zur Aufnahme von Regenwasser konstruiert ist vermittelt ein neues Wohnerlebnis .Jede Wohneinheit hat freie Aussicht, genügend Licht, keinen Schatten.

Innenraum der Hügelstadt

Die Stadt mit ihrem Innenleben wird mit Tageslicht auf jeder Etage via großen Scheiben in der terrassenartigen Anlage versorgt. Die Verbindungswege rund um die Hügelstadt führen teilweise unter den Treppenhäusern durch und ermöglichen sowie den Fußgängern den Fahrradfahrern ein einzigartiges Erlebnis das die Bewohner zu den Parkanlagen oder Kulturgebäuden führt .Mittels Drahtseilbahnen erreicht man die verschiedenen Etagen bis hin zu den Badeseen, Sportplätzen, Spazier – und Fahrradwegen, Grillplätzen, Unterhaltungsarenen, Schrebergärten.

Die Energieversorgung wird aus der Wärme der Innenstadt und verschiedenen Neuen Energiequellen erzeugt. ( Ich werde eingehend zu diesem Thema zu einem späteren Zeitpunkt zurückkommen).

Die Hügelstadt ist vorgesehen als Gemeinschaft als eine Genossenschaft die allen Gesellschaftsformen das Wohnen ermöglicht. Anteilscheine währe eine Möglichkeit.

Die Hügelstadt wird ein Neues Zeitalter im Wohnen und Arbeiten einläuten. Die Stadt nutzt den Außen – und Innenbereich und benötigt somit sehr wenig Landfläche. Die Hügelstadt kann in jeder Größe geplant und gebaut werden sie bietet einen Lebensraum mit allem was eine Stadt benötigt. Die Dimension der Anlage kann je nach Bedarf gewählt werden. Das Wohnen und Arbeiten schont die Umwelt.

Geeignete Standorte sind in verschiedenen Ländern wie Holland, Schweiz, Fernost wie Singapur, Hongkong und andern Regionen unserer Erde zu finden.

Viele Firmen können Neue Technologien für diese Stadt entwickeln und schaffen neue Arbeitsplätze.

Die Doktoranden der HSG St. Gallen beschäftigen sich bereits aktiv mit einem Businessplan.

Projektidee:

Atelier für angewandte Physiologie ,Erich Chiavi ,Davos ,Schweiz  www.chiavi.ch

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Über Erich Chiavi

Raum- und Farbphysiologie
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Eine Antwort zu Der Lebensraum Schweiz mit 8 Mil. Einwohner – wie weiter?

  1. Ansgar Schäfer schreibt:

    Genial Erich. So kennen wir dich. Ich hatte ja schon das Vergnügen die Original-Maquette in deinem Davoser Domizil bestaunen zu dürfen. Wenn gebaut wird, such ich dir den passenden Facility Manager…

    Lieben Gruss

    Ansgar

    Schaefer & Partner GmbH | Überlandstrasse 103
    CH-8600 Dübendorf | Mobile +41 79 402 53 00
    Tel. +41-44-802 12 00 | Fax +41-44-802 12 01
    Internet: http://www.schaeferpartner.ch

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