Europas Vorwärtsstrategie zu den einstigen Wurzeln

Als Einzelunternehmer und Kreativer beobachte ich seit Jahren mit grosser Besorgnis die Wirtschaft und die Beschäftigung in Europa.

Europa, einst die Drehscheibe von Produkten und sicherer Arbeit, lässt seit langem die eigenen Innovationen und Ideen in Asien realisieren.

 

Die Globalisierung wurde seinerzeit am WEF in Davos von Managern ins Leben gerufen und mit grosser Begeisterung als kreatives Instrument weltweit verkündet. Doch wie das beim Menschen nun mal ist haben sie nur an sich und ihren Profit gedacht und nicht an die schweren Folgen von den heute verlorenen Arbeitsplätzen in Europa.

Mitverantwortlich sind auch die Grossverteiler, die unnötig viele Billig-Produkte aus Asien auf den Markt werfen.

 

Die unüberlegte Euphorie der Verantwortlichen zahlt jetzt die Bevölkerung in den verschiedenen Ländern mit einer hohen Arbeitslosigkeit von mehr als 26 Millionen und einer doppelt so hohen Jugendarbeitslosigkeit.

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Und was für eine Verantwortung haben die „Herren der Schöpfung“ auf Kosten der Beschäftigung in Europa auf sich genommen?

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Es gibt eine Theorie: „Jeder Mensch verursacht Arbeit.“ Mit dieser Tatsache müsste              w e l t w e i t  genügend Beschäftigung vorhanden sein.

 

Die Industrie und unsere Gesellschaft müssen wieder zurück zu den Wurzeln, das heisst, dass viele unserer Produkte wieder in den verschiedenen europäischen Ländern hergestellt werden müssen!

Zum Beispiel die ganze Textilindustrie, die einst die Wiege in Europa hatte. Sie würde viele Arbeitsplätze und Lehrstellen generieren.  

Auch in der Automobil- und Maschinenindustrie sollten die gleichen Karten gespielt werden.

Die europäische Industrie ist äusserst innovativ, leistungsfähig und muss aber auch vom europäischen Handel unterstützt werden. Damit ist der Grossverteiler entscheidend verantwortlich, dass Arbeitsplätze in Europa bleiben.

 

Ein sehr interessantes Beispiel aus den USA zeigt fühlbar, wie eine längst vergessene Industrietradition im Bereich Textil wieder einen bedeutenden Marktanteil gegen die Konkurrenz aus Asien gefunden hat, und zwar mit der Herstellung von T-Shirts mit dem kreativen Aufdruck „Made in USA“. Die Kunden zeigten sich kauffreudig und waren bereit, mit der Anschaffung zu einem etwas höheren Preis Arbeitsplätze und damit Existenz im eigenen Lande zu unterstützen.

 

Sind wir in Europa auch in der Lage, diesem Beispiel zu folgen und damit unsere Arbeitsplätze zu erhalten?

 

Wir sollten beim Kauf eines Produktes vermehrt Hintergründe und  Auswirkungen auf bestehende und zukünftige Arbeitsplätze in Betracht ziehen und nicht den Preis als Wichtigstes sehen.

Dies ist der bedeutende Weg! Gemeinsam und baldmöglichst zurück zu den Wurzeln finden, ansonsten wir von Asien überholt werden und die Arbeitslosigkeit noch grössere Dimensionen annimmt.

 

Jeder Einzelne kann viel zum Erfolg beitragen!   

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Über Erich Chiavi

Raum- und Farbphysiologie
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